Just Softair

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Über Airsoft


In diesem Teil der Seite bringen wir alles rund um´s Thema Airsoft in den Vordergrund.
Hier informieren wir über deren gesetzlichen Regelungen, über Airsoft allgemein und dessen Geschichte.

Über den richtigen Umgang und auf das grundlegende Verhalten beim Spielen gehen wir näher ein.

Natürlich erläutern wir hier auch welche Airsoft-typen es gibt & welche Munition für welche ASG´s am besten geeignet ist, verbunden mit Tipp´s aus eigener Erfahrung für die richtige Wahl der Munition.




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Ursprung & Geschichte

Airsoft stammt ursprünglich aus Japan.

Nach dem zweiten Weltkrieg, als die USA Japan besiegt hatten, wurden Schusswaffen für die japanische Zivilbevölkerung verboten. Bis heute ist das Gesetz noch immer gültig und somit wich die japanische Industrie auf Waffenrepliken aus Kunststoff aus. Sie brachten die ersten funktionstüchtigen Waffennachbauten als Spielzeug auf den Markt, die seinerzeit nur federbetrieben und manuell funktionierten.

Schnell begriff man, dass es ein großer Markt für Waffenenthusiasten in der Spielzeuglobby war und darum expandierte der Airsoftmarkt in Asien recht zügig. Ständige Neuerungen wie, elektrisch betriebene Airsoftguns (ASG), sowie gasbetriebene ASGs, machten die zum Spielen entwickelten Spielzeugwaffen zu technisch hochentwickelten Waffenrepliken.

Durch die amerikanische Besatzungsmacht wurde dieses Spielzeug in den Westen verbracht, wobei sich hier der Begriff Airsoft bildete. Mit Air wurde die Luft definiert, mit denen man Plastikkugeln bzw. sog. Softballs verschießen kann. Daraus entwickelte sich dann die Bezeichnung Airsoft.


Die Plastikkugeln bzw. Softballs erhielten hingegen ihren Namen, aufgrund ihrer Größe, von den in Kugellagern verwendeten Kugeln, die sich Bearingballs nennen. Daher auch der Begriff BB-Kugeln. Oft wird aber auch der Begriff Baby-Bullet für BBs verwendet.


In Deutschland hielten die ASGs mit der Novellierung des Waffengesetzes im Jahre 2004 ihren legalen Einzug auf den Markt und sind seither für Alt und Jung in jedem gutsortierten Spielzeug- und Waffenhandel zu erwerben.

In der deutschen Sprache hat sich der Begriff Airsoft allerdings linguistisch bedingt als Softair durchgesetzt, der in seiner Bezeichnung und auch international gesehen allerdings falsch und irreführend ist.


Die Hersteller von ASG´s kommen vorwiegend aus dem asiatischen Raum, wo sich Hersteller meist auf bestimmte Kategorien von Waffentypen spezialisiert haben. In diesem Bereich gibt es tatsächlich jede Waffe als Nachbau und für alle Waffentypen gibt es unzählige Zusatzausstattungen von Tuningläufen bis hin zu Custom Kits, mit denen man das komplette Aussehen einer ASG verändern kann.

Bis auf Japan, dürfen Hersteller von ASG´s auch Metallanfertigungen herstellen, die sogar eingefleischte Waffenkenner nicht mehr erkennen lassen, welches nun eine reale Waffe oder eine Replik ist. Aus diesem Grunde sind ASG´s nicht nur bei Spielern beliebt, sondern werden von Waffensammlern wegen ihrer Detailgenauigkeit ebenso geschätzt.




Was ist Airsoft

Die Sportart Airsoft, im deutschsprachigen Raum auch als Softair bekannt, zählt sich zu den taktischen Geländespielen.


Gespielt wird es mit sogenannten Airsoftmarkierern (auch ASG´s = Airsoftguns genannt).

Diese Markierer sind Nachbildungen originaler Waffen, die aber Rundkugeln (zumeist im 6mm Kaliber) mit Hilfe von Elektrischer Energie, Gas- oder Federdruck verschießen.

Näheres zu Munition und den verschiedenen Airsofttypen findet Ihr in den nächsten Punkten genau erläutert.

Diese ASG´s werden prinzipiell in 3 Kategorien unterteilt (siehe Übernächsten Punkt).

 

Ein Spieler wird markiert (und damit aus dem Spiel befördert) indem er mit eben jenen Markierern "beschossen" wird.

Anders als beim Paintball sind hier allerdings keine Farbflecken o.ä. zu erkennen, auch spürt man den Treffer selbst in eher selteneren Fällen deutlich. Deswegen basiert diese Sportart, wie kaum eine andere, auf Ehrlichkeit und Offenheit.

Ist ein Spieler getroffen, so teilt er dies durch ein lautes "Hit!" oder "Out!" den anderen Spielern mit und verlässt mit gehobener und gesicherter Waffe das Spielfeld, um sich in die Safezone zu begeben.

Sollte der getroffene den Treffer nicht bemerken der Schütze sich aber seines Treffers sicher sein, so muss er den getroffenen darauf aufmerksam machen ggf. durch das rufen "Treffer".
Der Schütze muss dabei aber Ehrlich sein.


Kein Projektil darf die Safezone erreichen, sie ist fern des Spielfeldes und wird als "Pausenraum" der Airsoftspieler genutzt.


Den Spielmodi und Varianten sind praktisch keine Grenzen gesetzt. Am bekanntesten und beliebtesten sind aber nach wie vor: Team Deathmatch (Team gegen Team), Deathmatch od. Last Man Standing (Jeder gegen jeden), Capture The Flag (erobern von Fahnenpunkten), Listenspiele (Punkte im Gelände einnehmen und halten), Angriff und Verteidigung usw...
Näheres zu den Spieltypen ist in einem der nachfolgenden Punkte genauer erläutert.

 

Neben den Markierern selbst, ist es dem Spieler überlassen, wie er seine Ausrüstung gestaltet. Das Nachstellen militärischer, oder polizeilicher Einheiten, oder einfach nur das Finden einer individuellen Kombination, hat dabei seinen ganz eigenen Reiz.

 

Leider unterliegt der Sport (als beinah einzige Ausnahme in Europa) hier in Deutschland scharfen Regeln, auf welche wir in einem anderen Punkt noch näher eingehen.

 



Airsofttypen

Es gibt verschiedene Arten von ASG´s, aber immer funktionieren sie nach dem selben Prinzip.

Hier nun die wesentlichsten Unterschiede und Typen von ASG´s:



Spring (Federdruck)
Bei dieser Art wird durch Körperkraft eine Feder manuell gespannt. Sie treibt einen Kolben an, der in einem Zylinder die dort befindliche Luft komprimiert und das Projektil durch den Lauf befördert. Für jeden Schuss muss die Waffe von Hand repetiert werden. Viele der billigen Spielzeug ASG’s werden so betrieben. Allerdings gibt es auch hochwertige Scharfschützengewehre, die nach diesem Prinzip arbeiten.



AEG (Automatic Electric Gun)
Die am weitesten verbreiteten ASG´s sind die AEG´s. Hierbei handelt es sich um elektrisch angetriebene ASG´s. Sie bestehen im Inneren aus einer sog. Gearbox (GB) und einem Motor, welcher von einem Akku mit Strom versorgt wird und dieser über ein Getriebe einen Kolben spannt.
Die meisten AEG´s sind detailgetreue Nachbauten von realen Waffen. Sie lassen sich in verschiedene Modi einstellen. Unter anderem sind Einstellungen in halb- und auch in vollautomatisch möglich.


(S)AEG (Semi-Automatic Electric Gun)

Ab einer Mündungsenergie von über 0,5 Joule (J) unterliegen solche ASG´s dem Waffengesetz.

Hierbei ist die vollautomatische Funktion der ASG gem. Waffengesetz verboten. Solche ASG´s sind vom Händler aus so zu modifizieren, dass sie nur noch im Semi-Modus (Einzelschuss) schießen können. Daher dann auch ihre Bezeichnung als (S)AEG. Unter dieser 0,5 J Grenze werden ASG´s als Geschossspielzeug eingestuft und dürfen vollautomatisch schießen.
Fallen ASG´s mit ihrer Mündungsenergie unter das Waffengesetz, so sind sie zwar frei ab 18 verkäuflich, aber dürfen nur mit behördlicher Zustimmung (Waffenschein) geführt werden.



GBB (Gas Blowback)
Diese ASGs funktionieren mit Gas als Treibmittel. Durch Betätigen des Abzuges wird die Kugel mit dem Gasdruck beschleunigt, dabei repetiert der Schlitten wie bei einer echten Waffe. Es gibt auch einige Maschinenpistolen (z.B. M11, MP5K) und Sniper-Gewehre unter den Gas-ASG´s, allerdings haben diese einen wesentlichen Nachteil. Die Gase, die zum Betrieb von ASG´s benötigt werden, sind meist gar nicht oder nur sehr bedingt wintertauglich. Die minimale Temperatur, bei der gasbetriebene ASG mit akzeptabler Leistung eingesetzt werden können, liegt bei +10°C. Liegt die Temperatur tiefer (unter 0°C) kann es sogar dazu führen, dass die Mechanik vereist, die Dichtungen spröde werden und reißen.


NBB (Non Blowback)
Diese Airsoftwaffen funktionieren wie die o.g. GBB´s, nur ohne repetieren des Schlittens. Da hier die gleichen Gase wie bei GBB´s verwendet werden ergeben sich natürlich auch die gleichen Probleme und Einschränkungen bei Kälte.


EBB (Electric Blowback)
Dies ist die Pistolen-variante der AEG. Allerdings ist diese eher ein Spielzeug, d.h. diese Waffen besitzen lediglich eine Mündungsenergie unter 0,5 J.

Meist ist einfach nicht genug Platz im Inneren der Pistolen vorhanden, um einen starken Motor und Batterien unterzubringen.




Airsoftklassen

ASG´s werden in drei Klassen eingeteilt.

Jede hat eigene Bestimmungen und Zeichen. Hier eine kleine Einführung:


(Kleiner) < 0,08 Joule


Diese ASG´s sind ohne Altersbeschränkung frei erwerbbar und zählen zu den Spielzeugen.


Als Kennzeichnung haben sie das CE Zeichen.

Lediglich wegen verschluckbaren Kleinteilen sind diese frei ab 3 Jahren. Es gibt sie als Federdruck- oder als Elektromotorversion.

Sie dürfen vollautomatisch sein.



(Kleiner) 0,5 Joule


Ebenso wie die vorherige Klasse zählen diese ASG´s zu der Spielzeugkategorie und haben ebenfalls als Kennzeichnung das CE Zeichen.


Im Gegensatz zu den 0,08er ASG´s sind diese laut BKA Feststellungsbescheid erst ab 14 Jahren erwerbbar, auch ohne CE Zeichen.

In manchen Bundesländern sieht man diese ASG´s aber nur als Spielzeug an, wenn diese ein CE Zeichen haben. Ebenso wie die 0,08er ASG´s dürfen diese vollautomatisch sein und es gibt sie in der Regel als Federdruck- und Elektromotorversion.



(Größer) 0,5 Joule

ASG´s deren Mündungsenergie über der 0,5 Joule Grenze liegen,

gehören dem Waffengesetz an und sind somit kein Spielzeug mehr. Die obere Energiegrenze dieser Klasse liegt bei 7,5 Joule.

Sie dürfen ausschließlich von Personen ab 18 Jahren erworben werden.


Gekennzeichnet mit einem "F" im Fünfeck werden diese als Freie Waffen bezeichnet. Da Waffen, die dem Waffengesetz unterliegen nicht vollautomatisch betrieben werden dürfen, gilt das auch für die Klasse der ASG´s.

Weiterhin gibt es sie als Federdruck-, Elektromotor und zusätzlich noch als Gasdruckversion.




Rechtliches (DE)

Bei der waffenrechtlichen Behandlung von Softairwaffen ist zwischen Regeln für Anscheinswaffen, für die Geschossenergie sowie für Vollautomaten zu unterscheiden.

Die Airsoftwaffen, die nur 0,5 Joule haben, sind wie oben bereits beschrieben, ab 14 Jahren freigegeben.


Regelungen über Anscheinswaffen

Meist sind Softairwaffen Nachbildungen von echten Schusswaffen und, ebenso wie Modellwaffen, kaum von diesen zu unterscheiden. Sie unterliegen deshalb als Anscheinswaffen besonderen Bestimmungen im deutschen Waffenrecht: Sie dürfen nicht in der Öffentlichkeit geführt werden. [2]

Wer entgegen dem Verbot eine Anscheinswaffe führt, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Ein Transport von Anscheinswaffen, zum Beispiel vom Händler zur eigenen Wohnung oder von der eigenen Wohnung zur Schießstätte, ist nur in einem „verschlossenen Behältnis“ erlaubt.



Regelungen über die Geschossenergie

Das Waffengesetz findet auf Spielzeugschusswaffen, die den Geschossen eine Bewegungsenergie von nicht mehr als 0,5 Joule erteilen, mit Ausnahme der oben genannten Vorschriften über Anscheinswaffen keine Anwendung.


Softairwaffen, die Geschossen eine Energie von weniger als 7,5 Joule, aber mehr als 0,5 Joule erteilen, sind ab 18 Jahren frei verkäuflich. Diese Waffen müssen mit einem „F“ im Fünfeck gekennzeichnet sein und dürfen keine Vollautomaten sein. Ohne Waffenschein dürfen sie nur in befriedetem Besitztum geführt und verwendet werden.


Beim Transport darf die Waffe weder zugriffs- noch schussbereit sein. Dies ist insbesondere dann erfüllt, wenn die Waffe ungeladen ist und sich in einem verschlossenen Behältnis befindet.


Softairwaffen, die Geschossen eine Energie über 7,5 Joule erteilen, sind erlaubnispflichtige Schusswaffen im Sinne des Waffengesetzes.



Regelungen über vollautomatische Waffen

Der Besitz vollautomatischer Softairwaffen über 0,5 Joule ist in Deutschland verboten!




Munition

Die Munition von Softairwaffen wird BB genannt.

Für die Bedeutung des Kürzels existieren mehrere Erklärungsansätze. Einerseits rührt die Bezeichnung vom Begriff ball bearing (Kugellager), da die im Sportbereich verwendeten Rundkugeln für Luftgewehre oft aus der Kugellagerproduktion stammten.

Wiederum andere Quellen lösen das Kürzel BB zu baby bullet auf, was sinngemäß „kleine Kugel“ bedeutet.

Softairmunition sind fast immer Kugeln von 6 mm Durchmesser, die meistens aus Kunststoff bestehen.

Zusätzlich zu den normalen BB sind auch biologisch abbaubare Kugeln (Auch Bio-BB genannt) u.a. aus Stärke, die unbenutzt nach etwa einem Jahr, unter Feuchtigkeitseinfluss nach 2-3 Wochen zerfallen, metallbeschichtete und graphitbeschichtete Kugeln erhältlich.



Leuchtspur-Munition

Phosphoreszierende Munition kann im Lauf – in Verbindung mit einem speziellen Laufadapter, dem sogenannten „Tracer“ – mit einem kurzen, hellen UV-Blitz belichtet werden, um den Effekt von Leuchtspurmunition zu erzielen.
Spezielle Leuchtspurmagazine sind auch von diversen Herstellern erhältlich.



Farbkugeln

Farbgefüllte Munition wie man sie vom Paintball kennt ist verfügbar, jedoch nicht kompatibel mit Softairwaffen, die ein „Hop-Up“ besitzen oder stärker als 0,5 Joule sind, da ansonsten die Farbkugel im Lauf platzen würde.



Gewicht & Verwendung

Das Gewicht spielt je nach verwendeten ASG´s eine große Rolle z.B in Sachen Flugbahn, Präzision & Geschwindigkeit


6-mm Munition:

  • 0,12 g – Für Softairwaffen mit <0,25 J.
  • 0,15 g – siehe 0,12 g. Meist Bio-BB.
  • 0,16 g – Kompromiss zwischen 0,2- und 0,12-BB. Für Low-power-Softairwaffen unter 0,5 J geeignet.
  • 0,18 g – Für Softairwaffen mit ca 0,3 - 0,5 J gut geeignet.
  • 0,20 g – das Standardgewicht für viele Softairwaffen. Die meisten GBB mit fixem Hop-up sind für diese Munition eingestellt. Sie werden, verglichen mit 0,25-g-BB, leichter durch Luftbewegungen in ihrer Flugbahn beeinflusst. Die Mündungsgeschwindigkeit ist nach dem Energieerhaltungssatz und dem Impulserhaltungssatz höher als bei 0,25-g-BB bei gleicher kinetischer Energie. Deshalb sind sie ideal für kurze Distanzen, bei denen eine stabile Flugbahn über lange Distanz sekundär ist. Für Softairwaffen mit 0,4 bis ca 0,8 J.
  • 0,23 g – Kompromisslösung zwischen 0,20 g und 0,25 g.
  • 0,25 g – bildet die obere Grenze für Standard-Softairwaffen. Fliegen bei selber kinetischer Energie langsamer als 0,2-g-BB, dafür allerdings mit stabilerer Flugbahn. Sie lassen sich auch durch Laubwerk nicht so leicht ablenken wie leichtere BB.
  • 0,28 g – Standardgewicht für stark getunte Softairwaffen. Bedeutend günstiger als 0,3-g-BB bei ähnlicher Performance.
  • 0,29 g – Spezielle BB von Maruzen, poliert und sehr kleine Fertigungstoleranzen. Für Softairwaffen mit Präzisionsläufen geeignet.
  • 0,30 g – Gewicht der Wahl für die meisten Präzisionsoftairwaffen.
  • 0,36 g – schwerere Munition für Präzisionssoftairwaffen. Sehr langsam, Flugbahn jedoch sehr stabil.
  • 0,43 g – geeignet für die höchste Upgradeklasse in Präzisionssoftairwaffen. Für gewöhnlich graphitbeschichtet.
  • 0,85 g – Stahlkugeln, geeignet nur für sehr starke Softairwaffen.

8-mm Munition:

  • 0,27 g – sehr leichte 8-mm-BB für einige Präzisionssoftairwaffen
  • 0,34 g
  • 0,45 g
  • 0,60 g
  • 0,90 g
  • 2,1 g – Stahl




- - - - - - - - - - - - - - - - - - - Unsere Empfehlungen - - - - - - - - - - - - - - - - - - - 

Welche BB´s für welche ASG´s?


 

  • 0,12 g - Vorteile der 0,12g Kugel ist die schnelle Flugbahn bei windstille kann die Kugel auch noch bis 0,3 Joule verwendet werden.

Empfehlung: Bis zu einer Leistung von 0,2 Joule

 

  • 0,15 g - Wie auch bei jeder anderen schwereren Kugel steht hier die Präzision vor der Reichweite. Durch 0,03g mehr nimmt die Präzision bemerkbar zu und die Kugel weicht durch Windeinflüsse nicht mehr so leicht ab.

 

Empfehlung: Bis zu einer Leistung von 0,35 Joule

 


  • 0,16 g - Das Ideale Gewicht für alle Arten von Softairwaffen mit bis zu 0,45 Joule. Im Vergleich zur 0,15g Kugeln wiederum gesteigerte Präzision. Vor allem zu empfehlen bei unter 0,5J Modellen mit Metallgearbox. Sehr gute Flugbahn auch bei leicht windigen Verhältnissen.

Empfehlung: Bis zu einer Leistung von 0,45 Joule


 

  • 0,18 g - Unsere absolute Empfehlung wenn es um eine Kugel geht, die für  0,5 Joule Sniper und Gewehre gedacht ist. Die 0,18 g wurde speziell an 0,5 Joule Gewehre angepasst, um hier das maximale an Präzision und Reichweite herauszuholen. Unsere unangefochtene Nummer 1 für 0,5 Joule Gewehre.

Empfehlung: Bis zu einer Leistung von 0,5 Joule

 


  • 0,20 g - Das Universalgewicht für fast alle ungetunten Standard-Gewehre und Pistolen. Sehr gute Flugbahn auch bei nicht so guten Verhältnissen. Der Präzisions- und Reichweitensieger! Bei einem Kauf eines Gewehrs kann man mit 0,20g Kugeln in der Regel wenig falsch machen.

Empfehlung: Bis zu einer Leistung von 0,7 Joule



  • 0,23 g - Ein weiterer Vertreter im Standard Bereich. Die 0,23g Kugeln wurden vor allem für alle CO² Pistolen und Gewehre die mit einer M100 Feder bestückt sind entwickelt. Durch 0,03 g mehr besitzen die Kugeln im Vergleich zu den 0,20g Kugeln, eine sehr ruhige Flugbahn und eine besonders hohe Präzision. Des weiteren sind Sie fast überall erhältlich.

Empfehlung: Bis zu einer Leistung von 1,1 Joule



  • 0,25 g - Ab einer Leistung von 1,1 Joule bis 1,5 Joule empfehlen wir diese 0,25g BB´s. Durch die schwere der Kugel besitzt die 0,25g Kugel auch bei stärkerem Wind eine besonders ruhige Flugbahn und somit Präzision. Auch für M120´er Tunings gut geeignet.

Empfehlung: Bis zu einer Leistung von 1,5 Joule



  • 0,28 g - Einstiegskugel für alle Scharfschützen. Besonders empfehlenswert für Gas-Gewehre sowie starke AEG´s mit bis zu 2 Joule Leistung. Bei wenig Wind auch für Modelle bis zu 2,5 Joule geeignet. Sehr große Bio-BB Auswahl.

 

Empfehlung: Bis zu einer Leistung von 2,0 Joule

 



  • 0,30 g - Schwere Ausführung. Meisst für Scharfschützen mit einer Leistung von über 2,0 Joule bis zu 2,5 Joule gedacht. Die Kugel zeichnet sich besonders durch ihre Windstabilität und perfekte Präzision aus.

Empfehlung: Bis zu einer Leistung von 2,5 Joule



  • 0,36 g - Sehr schwere Ausführung. Ausschliesslich für Scharfschützen mit einer Leistung von über 2,5 Joule gedacht. Die Kugeln sind bestens Wind-stabil und verfügen über beste Präzision. Man sollte allerdings beachten das je schwerer die Kugeln werden auch die Reichweite sinkt.

 

Empfehlung: Ab einer Leistung von 2,5 Joule

 




Was ist ein Hop-Up?

Das Hop-Up-System in Softairwaffen bewirkt einen Rückwärtsdrall der Munition. Die Flugbahn der Kugel wird zu der Seite hin abgelenkt, auf der sie mit der Strömung dreht, also nach oben (falls die Softairwaffe beim Schießen gerade gehalten wird. Auf dem Kopf stehend wirkt die Kraft natürlich umgekehrt, nach unten).

Auf der Seite der Kugel, die sich mit der vorbeiströmenden Luft bewegt, können die Luftschichten nahe am BB schneller strömen: Gemäß dem Magnus-Effekt entsteht ein Unterdruck. Die Drehung gegen die Luftströmung auf der anderen Seite bedeutet, dass die Luft abgebremst wird. Dadurch entsteht ein Überdruck. Die Kugel weicht dem höheren Druck aus und beschreibt daher, wenn man die Gravitation vernachlässigt, eine nach oben gekrümmte Flugbahn.

Auf der Erde wirkt natürlich die Gravitation. Das Hop-Up wird also so eingestellt, dass sich der Auftrieb der Kugel und ihre Anziehung durch die Erde gerade kompensieren und eine gerade Flugbahn beschreibt (bis der Rückdrall nachlässt und die Kugel absackt).


Das heute verbreitete Hop-Up-System berührt die beschleunigte Munition im Lauf mit einer gummierten Kontaktfläche an der Oberseite der Laufinnenfläche. Zwischen Kugel und Gummifläche besteht eine hohe Reibung. Dies führt zu einem Drehmoment, dessen Vektor vom Schützen aus gesehen nach rechts zeigt. Der größte Nachteil dieses Systems ist seine Abhängigkeit von der Ausrichtung der Softairwaffe. Hält man die Softairwaffe beispielsweise 90° nach links geneigt, erhält das BB keinen Rückwärtsdrall, sondern einen Linksdrall: Die Kugel beschreibt eine Linkskurve und sackt früh ab.

Dies lässt sich aber auch zu seinem Vorteil nutzen, da man zum Beispiel mit dem Effekt des Hop-Up durch leichtes neigen der Waffe Seitenwind entgegenwirken kann.


Eine Alternative zum Hop-Up-System stellt BAX dar, bei dem die Kugel anstatt von einer Kontaktfläche, von zwei Kontaktflächen den Rückwärtsdrall bekommt. Laut Herstellern ist dadurch eine geringere Seitendrehung gewährleistet. Jedoch ist dieses System, in Softairwaffen niedrigerer Qualität, oft mangelhaft verarbeitet. Weichen die zwei Kontaktflächen auch nur geringfügig in ihren Abmessungen voneinander ab, erhält das BB einen unerwünschten Seitwärtsdrall.

Des Weiteren führen zwei Kontaktflächen zu derselben Drallbewegung, welche durch eine einzige erzeugt worden wäre, das BAX-System bringt somit gegenüber dem normalen Hop-Up keinerlei Vorteile in der Präzision.

Neben den in der Stärke einstellbaren Hop-Up-Systemen sind vor allem bei günstigeren GBB fixe Hop-Ups verbreitet, welche für ein bestimmtes Munitionsgewicht eingestellt sind (meist 0,2 g). Andere Gewichte führen zu einem zu starken oder zu schwachen Hop-Up-Effekt.


Funktion des Hop-up´s:





Spieltypen

Zum einen gibt es die weit verbreitetere Spielweise, die ähnlich dem aus dem Paintball bekannt ist.

Bis auf die Tatsache, dass man hier nicht mit Farbkugeln schießt, sondern in der Regel 6 mm Plastikkugeln sog. BBs verwendet. Man Spielt in sog. Quickgames (Schnellspiele) oder in lang ausgedehnten Szenarios, den sog. Operations (OPs) gegeneinander.


Sinn und Zweck solcher Spiele ist es immer, dass zwei oder mehrere Parteien in einem taktisch orientierten Zusammenspiel, mit den jeweilig gebildeten Teams, vordefinierte Ziele erreichen.

Das kann das Halten einer Flagge bis hin zum Erobern eines Objektes sein.

Hierbei ist im Wettstreit Fairness das oberste Gebot.

Da es keine Markierungen bei Treffern gibt, wie beim Paintball, sind die Treffer von jedem Getroffenen selber anzusagen.


Die Spiele können dabei von leicht bis schwer organisiert werden. Bewegung, Schnelligkeit und Team-play ist hierbei oft der Schlüssel zum Sieg. Hierbei ist besonders hervorzuheben, dass Sicherheit und Teamplay bei allen Spielen, neben dem Spaßfaktor natürlich, im Vordergrund stehen. Ramboverhalten und Nichtbeachten der Sicherheitsbestimmungen werden sofort unterbunden, notfalls mit Spielfeld-verweis oder sogar Team-verweis.


Zum anderen gibt es auch das sog. Sportschießen, welches unter dem Begriff ISPC (International Practical Shooting Confederation) bekannt ist.

Hierbei handelt es sich um ein Parcours-schießen, bei dem es um Schnelligkeit, Zielgenauigkeit und Präzision geht. Im ISPC werden bereits internationale Wettkämpfe ausgetragen und ist die sportlich anerkanntere Variante des Airsoft.

Ein weiterer Aspekt ist das Re-enactment. Hierbei finden sich Leute mit der Motivierung zusammen, eine militärische oder polizeiliche Einheit oder Sonstiges nachzustellen.
Die Erklärung hierzu im nächsten Punkt.


Bei allen Spielen werden vorher durch eine Leitung klare Regeln festgelegt, die das Spielen sicher, fair und zugleich spielbar machen.




Battle Display / Re-enactment

Der Begriff Battle Display bezeichnet beim Airsoft die möglichst detailgetreue Nachstellung einer real existierenden militärischen Einheit.

 

Hierbei ist es das Ziel von einzelnen Airsoft-Spielern, aber auch ganzen Teams, ihre komplette Ausrüstung nach einem ausgewählten militärischen Vorbild zu gestalten. Dies kann die Teilstreitkraft einer Armee (zum Beispiel United States Army) oder eine Spezialeinheit innerhalb der Teilstreitkraft (zum Beispiel United States Navy SEALs) sein. Als Referenz dienen dabei Fotos und Berichte, auf denen die Ausrüstung der Soldaten eindeutig zu sehen, beziehungsweise beschrieben ist. Spieler oder auch lediglich Sammler, die Battle Display betreiben, werden häufig als Reenactor bezeichnet. Fälschlicherweise wird in diesem Zusammenhang häufig von Reenactment gesprochen. Dieser Begriff lässt sich allerdings nur auf das historische Reenactment anwenden (siehe Begriffsproblematik, Überschneidungen mit anderen Interpretationen).

 

 

Manche Reenactor suchen sich Bilder eines einzelnen Infanteristen aus und stellen diesen eins zu eins nach. Andere sammeln die Impressionen verschiedener Soldaten einer Einheit und entwerfen daraus ihr persönliches Outfit im selben Stil. In Fachkreisen gelten nur solche Airsoft-Spieler als Reenactor, deren Ausrüstung nicht aus Replikas, sondern größtenteils aus Original-Teilen besteht, die so auch von echten Soldaten getragen wurden/werden. Eine Ausnahme stellt hierbei das Spielgerät in Form einer Softairwaffe dar.

 

Reenactor gibt es beim Airsoft nur vereinzelt, da die meisten Spieler keinen oder nur geringen Wert auf die Authentizität in der Wahl ihrer Ausrüstung legen. Ein Grund hierfür sind die weitaus höheren Kosten, die originale Ausrüstungsgegenstände verursachen.


Sie verwenden viel Aufwand und Zeit damit, um ihren Vorbildern in Ausrüstung und Waffen so nahe wie möglich zu kommen. Spielerisch können hier Spiel, Spaß, Spannung, Abenteuer und Wettkampf zusammengeführt werden, was das Ganze um so interessanter macht. Zudem kommen auch noch Szenarios, in denen man zeitlich fast unbegrenzt mit seiner Ausrüstung zum Flair des Ganzen beiträgt und mitwirkt.



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Aktualisiert:

13. April 2017